image-scene -   Fachbegriffe im Digital Imaging -
  
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B

B-Plus
Übertragungsprotokoll für binäre Daten. Die Übertragungsrate ist etwa doppelt so hoch wie beim Xmodem Protokoll.

Back-up, Backup
(engl.) Sichern gespeicherter Informationen. Damit bei einem Ausfall des gerade verwendeten Datenträgers die darauf gespeicherten Informationen nicht verlorengehen, kopiert man die Daten in bestimmten Zeitabständen auf ein anderes Speichermedium.

Baryt
Schwarzweiß-Print auf Baryt-Papier. Besitzt als Schichtträger Papier. Damit bei der Produktion die lichtempfindliche Emulsion nicht in den Papierfilz einsinkt, wird eine spezielle Schicht aus Bariumsulfat verwendet. Foto-Barytpapiere werden - im Gegensatz zu RC (resin coated) bzw. PE-Fotopapieren die als Schichtträger auf Polyethylen-Folie aufgebaut sind - für Sammlerzwecke anerkannt. Ihre Archivfestigkeit wird allgemein als höher angesehen.

Base
(engl.) Bezeichnung für die Auflösungsstufen der Photo CD. Ausgangspunkt ist die Auflösung, die für die Darstellung eines Bildes auf Computermonitoren und Fernsehern ausreicht. Sie wurde mit 512 x 768 Pixel als Base-Auflösung definiert. Jeweils ein Viertel oder das Vierfache ergibt die übrigen Auflösungsstufen der Photo CD. 256 x 384 Pixel (jeweils die Hälfte von 512 bzw. 768) wird 1/4 Base genannt. 1024 x 1536 Pixel (jeweils das Doppelte von 512 bzw. 768) wird mit 4Base bezeichnet. Die vorläufige Höchstauflösung ist 64 Base mit einer Dateigröße von ca. 75 MB und 4096 x 6144 Pixel.

Basic
(engl. Abk. Beginners All-purpose Symbolic Instruction Code) Einfache Mehrzweck-Programmiersprache für Computer.

Batch-Verfahren, Batch-Verarbeitung
Automatisiertes Abarbeiten einer Reihe von gleichartigen Vorgängen, z.B. Batch-Scannen ist das automatisierte Scannen von mehreren Vorlagen nacheinander.

Beamer
Datenprojektor. (Aus dem Englischen beam = Strahl)

Belichter
Ein computergesteuertes Gerät zur Ausgabe von Bildern mit hoher Auflösung auf lichtempfindlichem Papier oder Film mit Hilfe eines Hardware- oder Software-RlPs (Raster Image Prozessor). (RIP)

Belichtungsstudio
Dienstleistungsunternehmen, das sich auf die Ausgabe von Computerdateien mit Laserbelichtern spezialisiert hat.

Betriebssystem
Basisprogramm in Computern für die Verknüpfung der angeschlossenen Geräte (z.B. Tastatur, Maus, Monitor, Drucker) und zur Verwaltung von Dateien. Verbreitete Betriebssysteme sind z.B. MS DOS, OS/2, Window, Linux und das Apple Macintosh-System.

Bezier-Kurven
In objektorientierten Graphik-Programmen eine Kurve, deren Form durch Fixpunkte entlang ihres Kreisbogens gegeben ist.

Bildarchivierung
Bildarchivierung: Wer über eine Digitalkamera verfügt, wird binnen weniger Tage und Wochen hunderte oder gar tausende an Aufnahmen „geschossen“ haben. Die Bilddaten können auf der Festplatte am Computer hinterlegt und/oder auf einer CD gespeichert werden. Werden die digitalen Bilddaten auf dem PC gespeichert, sollte ein Bildarchiv angelegt werden, um den Überblick nicht zu verlieren. Im Handel gibt es zahlreiche Bildarchivierungsprogramme und meist verfügt die mit der Kamera erworbene Bildbearbeitungssoftware ebenfalls über ein Archivierungssystem. Unabhängig davon, mit welchem Archivierungsprogramm gearbeitet wird, ist es ratsam, die digitalen Aufnahmen schnellstens vom Speichermedium der Kamera auf die Festplatte und/oder CD zu übertragen. Erfolgt die Speicherung auf der Festplatte, sollten die Bilddaten separat von den übrigen Daten gesichert werden, damit sie nicht versehentlich gelöscht oder bearbeitet werden. Unser Tip: Bearbeiten Sie nie die originalen Bilddaten, sondern immer nur eine Kopie, die unter einem neuen Namen und eventuell in einem anderen Datenformat gespeichert wird. Digitale Bilddaten nehmen enorm viel Speicherplatz in Anspruch, denn die einzelnen Dateien sind bis zu mehreren MByte groß. Wer viel photographiert und all seine digitalen Bilder auf der Festplatte hinterlegen möchte, wird schnell an deren Grenzen stoßen. Es bietet sich von daher an, die originalen Kameradateien auf externen Speichermedien wie CD’s zu sichern. Weiterer Vorteil: Bei einem Festplattendefekt, wo möglicherweise alle Daten verloren gehen können, besteht die Möglichkeit auf die CD zurückgreifen zu können. Auch wenn man über genügend Festplattenkapazität verfügt, empfehlen wir in jedem Fall die doppelte Datensicherung. Die originalen Bilddaten sollten immer in dem Format gesichert werden, wie sie von der Kamera gespeichert wurden. Meist wird dies JPEG oder TIFF sein. Die Kopie beziehungsweise die bearbeiteten digitalen Bilddaten müssen eventuell in einem anderen Bildformat gespeichert werden, weil dies sinnvoller ist. Dazu später mehr. Das TIFF-Format speichert die Dateien verlustfrei und in höchster Qualität. Aufgrund der hohen Farbtiefe können die Farben originalgetreu wiedergegeben werden. Ein weiterer Vorteil von TIFF ist, daß die Dateien von jedem Programm gelesen werden können. Nachteil: Die TIFF-Dateien sind sehr groß und es wird viel Speicherplatz benötigt. BMP ist das Standardbildformat von Windows und ist dem TIFF-Format sehr ähnlich. Es speichert verlustfrei in hoher Qualität und produziert sehr große Dateien. Die Sonderfunktionen von TIFF, wie zum Beispiel EXIF-Dateien oder Alphakanäle, beherrscht es nicht. Ebenso ist die Farbtiefe begrenzt. Da sich BMP und TIFF von der Dateigröße her nicht unterscheiden, können die Bilddaten auch gleich im TIFF-Format abgelegt werden, das mehr Flexibilität gewährleistet. Das JPEG-Format ist das Standardformat der meisten Digitalkameras und es kann von jedem Programm geöffnet werden, was für den Datenaustausch optimal ist. Der Vorteil und zugleich der Nachteil dieses Formates ist die automatische verlustbehaftete Komprimierung bei jeder Speicherung. Vorteil deshalb, weil große Bilddateien auf einen Bruchteil ihrer ursprünglichen Größe reduziert werden. Nachteil: Je stärker das Bild komprimiert wird, desto weniger Informationen enthält die Datei und die Bildqualität sinkt. Es empfiehlt sich also auf keinen Fall, daß JPEG-Format bei der digitalen Bildbearbeitung zu wählen, denn mit jeder Änderungsspeicherung sinkt die Bildqualität. Es gibt noch zahlreiche andere Formate wie GIF, PCX, WMF …, die aber entweder veraltet sind oder sich für die Speicherung für Photos nicht eignen. Das GIF-Format speichert beispielsweise nur 256 Farben, wodurch die Aufnahmen wie Comics wirken. WMF hingegen ist ein Vektorformat für Cliparts, wie sie in Microsoft Word verwendet werden. Bildbearbeitungsprogramme, wie sie beispielsweise den digitalen Kameras beim Kauf beiliegen, speichern die Aufnahmen in ganz eigenen Formaten. Am bekanntesten ist wohl PSD bei Photoshop. Wird das Format des Bildbearbeitungsprogramms gewählt, ist dies sicherlich eine gute Wahl, solange die Aufnahmen bearbeitet werden, denn in der Regel arbeiten diese Formate verlustfrei und in höchster Qualität. Für die Bildarchivierung eignen sich diese Formate nicht immer. Zum einen muß der Betrachter immer das entsprechende Programm installiert haben, zum anderen sind die Daten mit ihren vielen Zusatzinfos meist riesig. Die Empfehlung kann nur lauten: Zur Archivierung sollten die Bilddaten in ein anderes Format exportiert werden, das von jedem Programm gelesen werden kann und verlustfrei ist. Den Überblick behalten Das A und O um den Überblick über seine digitalen Bilddaten zu behalten, ist eine logische Speicherung. Muß erst lange nach einem Bild gesucht werden, wächst der Unmut und der Zorn über die eigene Schlampigkeit. Die Bilddaten sollten so in Verzeichnissen organisiert sein, daß sie bei Bedarf problemlos und ohne viel Aufwand auf CD’s übertragen werden können. Eine allgemeingültige Faustregel für die sinnvolle Archivierung von digitalen Bildern gibt es nicht, denn jeder hat für sich seine eigene Ordnung. – Archivierung nach Aufnahmedatum Die Speicherung der Bilddaten nach Datum erscheint einem zunächst als sinnvoll. Wie verhält es sich aber, wenn einige Monate oder Jahre später ein bestimmtes Bild gesucht wird und man sich nicht mehr genau an das Aufnahmedatum erinnern kann? Es beginnt eine unendliche Suche. Sollte man sich dennoch für diese Art der Bildarchivierung entscheiden, so muß das Datum der Kamera mit dem tatsächlichen Datum übereinstimmen. – Archivierung nach Anlässen Die Sicherung der Bilddaten nach Anlässen wie Geburtstag, Hochzeit, Familienfeiern, Schulanfang, Gartenfest, Weihnachten, Ostern … hat den Vorteil, daß man die zugehörigen Aufnahmen immer beisammen hat. Möglicher Nachteil ist, daß sich dadurch die zeitliche Reihenfolge kaum noch nachvollziehen läßt. – Archivierung nach Themen Diese Form der Datensicherung empfiehlt sich besonders dann, wenn man eine Photogalerie aufbauen möchte. Mögliche Verzeichnisse richten sich nach den bevorzugten Photographieranlässen. Dies können beispielsweise Leuchttürme, Landschaftsaufnahmen, Gebäude, Tiere, Technik oder Menschen sein. Nimmt man das Themenbeispiel Landschaftsaufnahmen, so ist es sicherlich ratsam, „Jahreszeitliche Unterverzeichnisse“, sprich Frühling, Sommer, Herbst und Winter, anzulegen. Um seine Bilddaten schnell wieder zu finden, kommt man oftmals um eine „doppelte“ oder gar „dreifache Buchführung“ nicht umhin. Denken wir beispielsweise an einen Fuchs in einer traumhaften Schneelandschaft. Hier bietet es sich an, die Aufnahme sowohl in der Kategorie Landschaftsaufnahmen als auch im Verzeichnis Tiere zu speichern. Wir können noch einen Schritt weiter gehen und innerhalb des Verzeichnisses Tiere weitere Unterverzeichnisse wie Vögel, Säugetiere, Insekten … anlegen. Wie eingangs bereits erwähnt, sollte von jedem Verzeichnis eine Sicherungskopie angelegt werden. Derzeit gehen die Meinungen auseinander, ob das Bekleben und Beschreiben der CD’s die Haltbarkeit dieser herabsetzt. Mitunter kann es vorkommen, daß sich das CD-Label im CD-Laufwerk löst und dadurch sowohl das Laufwerk als auch die CD beschädigt werden können.

Bildbearbeitung digital
Veränderung der digitalisierten Bilder mit Hilfe von Bildbearbeitungsprogrammen (Software). Die häufigsten Manipulationen betreffen Farben, Helligkeit, Kontrast oder Einkopieren anderer Bildteile in das ursprüngliche Bild sowie Retuschen. (Retusche digital)

Bildbearbeitungsprogramme
Programme die in vielfältiger Weise das Bearbeiten von Bildern erlauben.. Helligkeit, Kontrast und Farbe können verändert, Retuschen und Spezialeffekte durchgeführt werden.

Bilddatei
Menge an Bildinformationen, aus denen ein digitales Bild besteht und die in einer Datei zusammengefaßt sind.

Bilddaten
Weitgehend standardisierte Formate zum Speichern digitaler Bilder. Damit können die Bilddaten anwendungs- und plattformunabhängig in die verschiedenen Programme integriert werden. (Digital)

Bilddaten wiederfinden
Für immer verloren geglaubten Bilddaten auf der Spur: Die Digitalkamera ist in vollem Einsatz, Bild für Bild wird auf der Speicherkarte gesichert, die Freude ist groß - aber plötzlich sind alle Aufnahmen weg. Die Gründe dafür sind vielschichtig und unbedachtes Vorgehen sollte nun nach Möglichkeit vermieden werden, um der Rettung der Bilddaten eine Chance einzuräumen. Wie aber kann es überhaupt zum Datenverlust auf der Speicherkarte kommen? Auf einen Defekt der Speicherkarte ist der Bilddatenverlust in den wenigsten Fällen zurückzuführen, denn wie bei Festplatten wird dieser durch Umleitung auf Reservesektoren von der Elektronik behoben. Läuft hingegen der Akku der Digitalkamera beim Bilddatentransfer vom Cache auf die Speicherkarte leer, so kann es passieren, daß die gesamte Speicherkarte unlesbar wird. Oder man ist vom Menümarathon zum Initiieren des USB-Modus genervt und entfernt versehentlich die Speicherkarte aus der Kamera, auch dies kann die Digitalaufnahmen ins Jenseits befördern. Ebenfalls sehr riskant ist das Entfernen beziehungsweise Einstecken der Speicherkarten im eingeschalteten Kamerabetrieb. Oder aber man ist auf den falschen Menüpunkt geraten und löscht versehentlich alle Aufnahmen oder formatiert in der Hektik die falsche Karte, ohne die Bilder vorher gesichert zu haben. Diese Beispiele verdeutlichen, daß Unachtsamkeit in der Regel zu Datenverlusten auf der Speicherkarte führt. Wurden die digitalen Bilddaten versehentlich ins Jenseits befördert, heißt es zunächst Ruhe bewahren, denn in den meisten Fällen kann das Bildmaterial gerettet werden. Oberstes Gebot ist zunächst, in keinem Fall schreibend auf das Medium Speicherkarte zuzugreifen, bis die Bilder gerettet sind. Wurde die Speicherkarte versehentlich formatiert beziehungsweise wurden die Bilder gelöscht, so sieht es technisch wie folgt aus: Im Inhaltsverzeichnis des Datenträgers wird der erste Buchstabe vom Namen des Bildes mit dem hexadezimalen Wert „E5“ überschrieben, und der vom Bild belegte Platz freigegeben. Von „Löschen“ kann also nicht die Rede sein. Solange der freie Bereich nicht mit neuen Daten überschrieben wurde, kann durch das Ersetzen des ersten Buchstabens durch einen beliebigen anderen Wert als „E5“ das digitale Bild gerettet werden. Das klingt einfach, ist es aber nicht, denn jedes einzelne Bild muß so wiederhergestellt werden. Sogenannte Sektoreditoren oder spezielle Tools vereinfachen den Vorgang und für wirklich wichtige Bilder ist es eine Überlegung wert, entsprechende Software zu erwerben. - Unsere Recherchen haben ergeben, daß Recovery aus der PC INSPECTOR-Serie von Convar auch dann noch Bildinformationen zu retten vermag, wenn andere Programme an ihre Grenzen stoßen. Grund hierfür ist, daß sich File Recovery nicht nur auf die Restoration von Informationen aus dem Dateisystem verläßt, sondern auch die einzelnen Bytes der Platte lesen und Muster erkennen kann, die auf Bilddateien hinweisen. Selbst bei völlig zerstörten Verzeichnissen können so unter Umständen noch Daten gerettet werden. Fazit Für immer verloren geglaubte Bilddaten können mit entsprechender Software wieder hergestellt werden, solange keine neuen Bilder „geschossen“ wurden. Wer sicher gehen möchte, sollte das Wiederherstellen von Bildern vorher testen, denn dann weiß man, wie im Ernstfall zu verfahren ist. Spezielle „Datenrettungsprogramme“, die sogar als Shareware oder Freeware angeboten werden, sind notwendig, um die verloren geglaubten digitalen Bilddaten wieder ans Licht zu holen. Grundvoraussetzung für die Nutzung von „Datenrettungsprogrammen“ ist der Zugriff auf die Speicherkarte per Laufwerksbuchstaben. Neuere Digitalkameras verfügen in der Regel über diese Möglichkeit, während sich ältere Digitalkameras häufig nur über einen speziellen Treiber des Herstellers und dessen Software ansprechen lassen. In diesem Fall ist ein Kartenlesegerät unerläßlich, das als Laufwerkbuchstabe erkannt wird. Die Funktionsweise der „Datenrettungsprogramme“ ist recht ähnlich. Einige fragen nach dem Quell- und Ziellaufwerk, andere stellen die Daten auch direkt auf der Speicherkarte wieder her. In der Regel werden die Bilddaten fortlaufend neu numeriert, das heißt, sie bekommen nicht den Dateinamen unter dem sie ursprünglich gespeichert wurden.

Bilddrucker
Ein wichtiger Indikator dafür, ob die Qualität eines gedruckten Bildes der Detailschärfe und Farbbrillanz eines traditionell ausbelichteten Photos entspricht, ist die Auflösung. Der Anwender, ob engagierter Hobbyphotograph oder Profi, sollte deshalb die Zusammenhänge zwischen der Auflösung eines Tintenstrahldruckers und seiner Druckqualität für seine Arbeit genau kennen. Jedes Bild und jeder gedruckte Text setzt sich aus einzelnen Druckpunkten zusammen, die ein Tintenstrahldrucker mit höchster Präzision auf das Papier aufträgt. Die Maßeinheit, mit der Druckerhersteller die Auflösung der Tintenstrahldrucker angeben wird dabei mit dpi oder dots per inch bezeichnet. Aktuelle Drucker können bei einer maximalen Auflösung von 4.800 x 1.200 dpi bis zu 5,76 Millionen Druckpunkte auf einer briefmarkengroße Fläche von 2,54 cm2 (~ 1 inch) plazieren. Die Druckqualität eines Tintenstrahldruckers wird somit maßgeblich dadurch beeinflußt, wie eng und präzise die einzelnen Druckpunkte nebeneinander gesetzt werden können und wie klein der einzelne Druckpunkt ist. Der Effekt ist vergleichbar mit den Lichtpunkten, aus denen sich das Fernsehbild zusammensetzt, und die nur erkennbar werden, wenn man sich dem Fernseher bis auf wenige Zentimeter nähert. Eine gute Druckqualität ist ohne eine entsprechend hohe Auflösung der Ausgabegeräte nicht erreichbar. Hierzu wird das digitalisierte Bild oder der Text vom Druckertreiber in eine Punktmatrix umgewandelt. Die exakte Plazierung der Druckpunkte ist dabei besonders wichtig und folgt einem sehr feinen Raster. Dieses ergibt sich aus der Anordnung der winzigen Düsenkanäle im Druckkopf, der horizontalen Druckkopfbewegung und dem Vortrieb des Papiertransports in vertikaler Richtung. Je enger dieses Raster ist, desto präziser können die einzelnen Druckpunkte plaziert werden. Das Ergebnis sind photorealistische Ausdrucke mit sanften Farbübergängen und feinsten Details. Neben den vier Grundfarben (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz), die sich in den einzelnen Farbkammern der Tintenpatronen befinden, können Tintenstrahldrucker die Farben Rot, Grün und Blau durch überlappende Druckpunkte direkt auf dem Papier als “Sekundärfarben” mischen. Alle übrigen Halbtöne werden simuliert, indem einzelne Farbtropfen aus Primär- und Sekundärfarben so eng aneinander gedruckt werden, daß das menschliche Auge sie nicht mehr als einzelne Druckpunkte wahrnimmt. Dieses Verfahren wird mit den Begriffen “Halbtonverfahren” oder “Dithering” bezeichnet und gewährleistet, daß Tintenstrahldrucker feinste Farbnuancen erzeugen und einen großen Bereich des “Farbspektrums” oder “Farbraumes” abbilden können. Neben dem Aufbau des Rasters wirken sich auch unterschiedliche Tropfengrößen positiv auf die Auflösung von High-Tech-Tintenstrahldruckern aus. Derzeit beherrschen zwei konkurrierende Tintenstrahltechniken den Markt. Bei den sogenannten Piezo-Druckern sitzt ein Piezo-Kristall in den Druckköpfen. Wird Spannung angelegt, so dehnt er sich aus und befördert eine genau dosierte Tintenmenge durch Druck aus der Düse, und dies bis zu 30.000 Mal pro Sekunde und Düse. Bedenkt man, daß jeder Druckkopf zwischen 48 und 128 Düsen besitzt, so wird deutlich, mit welcher Präzision der Druckvorgang gesteuert werden muß. Beim thermischen Tintenstrahlverfahren (Bubble-Jet-Technologie) dagegen wird der Druck für den Tintenausstoß durch Thermoelemente erzeugt. Mit dieser Technik ist es gelungen, mikroskopisch kleine Tropfengrößen zwischen zwei und zehn Picolitern (pl) zu erzeugen. Innerhalb von Sekundenbruchteilen werden dabei die Heizelemente der High-Tech-Druckköpfe auf mehrere Hundert Grad Celsius erhitzt. Die Tinte, die sich in den Druckköpfen befindet, verdunstet und erzeugt Dampfblasen, die Tintentropfen mit hoher Geschwindigkeit aus etwa 604 beziehungsweise 3.072 winzigen Düsenkanälen mit unterschiedlich großen Öffnungen katapultieren. Dieser Vorgang wiederholt sich bis zu 18.000 Mal in der Sekunde und erlaubt es, zusätzliche Helligkeitsabstufungen einer Farbe beziehungsweise andere Mischungsverhältnisse zu erzeugen. Die intelligente Treibersteuerung erfüllt hierbei eine wichtige Aufgabe. Bevor der Druckprozeß startet, berechnet der Druckertreiber die Punktmatrix für den Bildinhalt so, daß feinste Bilddetails oder sanfte Farbübergänge mit winzigen zwei pl Tropfen und homogene, großflächige Bereiche mit zehn pl Tropfen gefüllt werden. Beide Technologien lassen sich mit der Arbeitsweise eines Malers vergleichen, der an seinem Kunstwerk mit unterschiedlich großen Pinseln arbeitet, um sowohl farbige Flächen als auch Details schnell und exakt zu Papier zu bringen. Es erlaubt nicht nur eine genauere Tropfenplazierung und feinere Farbabstufungen, sondern erhöht auch die Druckgeschwindigkeit des Druckers. Betrachtet man den Druckprozeß bei Tintenstrahldruckern näher, so stellt man fest, daß diese Geräte gerade bei der Photowiedergabe technische Meisterleistungen vollbringen. Millionen von winzigen Tintentropfen werden dabei aus mikroskopisch kleinen Druckdüsen innerhalb von Sekundenbruchteilen zu Papier gebracht. Nur durch das präzise Zusammenspiel aller Komponenten des Tintenstrahldruckers wie Software, Tintenpatronen, Tinte und Hardware können heute Photos erzeugt werden, die in Farbbrillanz und Detailreichtum überzeugen. Hintergrundwissen: Pixel und Bildauflösung - Die mögliche Bildgröße hängt von der Anzahl der Pixel des Bildes und von der Bildpunktauflösung ab. Die Bildpunktauflösung ist keine Eigenschaft des Druckers, sondern des Bildes. Sie kann für jedes Bild im jeweiligen Bearbeitungsprogramm festgelegt werden und darf nicht mit der Auflösung des Druckers verwechselt werden. Die Druckpunktauflösung gibt an, wie viele Druckpunkte ein Drucker pro Inch drucken kann. Im Gegensatz dazu gibt die Bildpunktauflösung an, wie die Bildpunkte des digitalen Bildes in Druckpunkte umgesetzt werden sollen. Je höher die Bildpunktauflösung, umso dichter werden die Bildpunkte vom Drucker wiedergegeben. Bei einer Bildpunktauflösung von beispielsweise 300 dpi werden vom Drucker 300 Bildpunkte auf einer Länge von einem Inch auf das Papier gebracht (1 Inch = 2,54 cm). Für 1.500 Pixel (= Bildpunkte) wird dann eine Länge von 3 Inch benötigt. Ein digitales Bild das aus 1.500 x 2.100 Pixeln besteht, wird demzufolge 5 x 7 Inch groß. Dies sind 12,7 x 17,8 cm. Wird jedoch eine geringere Bildpunktauflösung, beispielsweise 150 dpi, gewählt, so werden die Bildpunkte im Ausdruck nicht so dicht nebeneinander gedruckt. Das Bild ist nun zwar nicht mehr so fein strukturiert, dafür wird es größer gedruckt. Ein Bild mit 1.500 x 2.100 Pixel wird jetzt 10 x 14 Inch oder 25,4 x 35,6 cm groß. Photopapiere und Ausgabegröße - Maßgeblichen Einfluß auf die Ausgabequalität einer digitalen Bilddatei über einen Tintenstrahldrucker hat das Papier. Wird 80 g Schreibmaschinenpapier verwendet oder aber spezielles Tintenstrahlpapier, das für den Photodruck nicht geeignet ist, so ist das Ergebnis flau. Der Handel hält eine Fülle an bedruckbaren Photopapieren bereit, die begeistern. Die Qualität eines Ausdrucks steht in einem engen Zusammenhang zu der Bildauflösung. Wird beispielsweise ein 640 x 640 Pixel Bild als Riesenposter gedruckt, so ist das Ergebnis enttäuschend, auch wenn spezielles Tintenstrahlphotopapier verwendet wurde. Dies liegt darin begründet, daß es für jede Druckgröße eine ideale Datenmenge gibt: Ein zuviel an Daten bringt keine Qualitätssteigerung; ein zuwenig dagegen eine Qualitätsverringerung. Vier nützliche Tips für den optimalen Photodruck: - 1. Stellen Sie in Ihrem Druckertreiber die korrekte Papiersorte ein und wählen Sie die maximal möglich Druckqualität (Auflösung) und - falls vorhanden - die Option für den Druck von Photos. - 2. Identifizieren Sie die bedruckbare Seite des Photopapieres. Die meisten Papiere können nur auf einer - der hellen, glänzenden - bedruckt werden. - 3. Achten Sie auf die korrekte Temperatur des Papieres. Ist es zu warm, trocknet die Tinte zu schnell, was die Bildqualität vermindert. Ist das Papier zu kalt, können die Farbtröpfchen aufgrund des längeren Trocknungsvorgangs am Rande „ausfransen“. - 4. Werden mehrere Papierbögen nacheinander ausgedruckt, sollte sicher gestellt sein, daß diese nicht aufeinander liegen bleiben, da sie aneinanderkleben können. Manche Druckertreiber erlauben es, eine bestimmte Zwangspause zwischen den einzelnen Drucken vorzunehmen. - Ideales Papier für Photoausdrucke - Der Boom der Digitalkameras hat folglich dazu geführt, daß zahlreiche Anbieter verschiedene Qualitäten an Inkjetpapieren auf den Markt bringen. Als Inkjet wird ein Verfahren bezeichnet, bei dem die Druckfarben (flüssige Tinte, seltener auch Flüssigwachs) durch mikrofeine Düsen in Millionen feinster Tröpfchen auf das Papier oder einen anderen Träger aufgebracht werden. Im Prinzip lassen sich drei Papierqualitäten unterscheiden: Inkjetpapiere für hochauflösende Farbausdrucke in Photoqualität - das sind jedoch keine echten Photopapiere, sondern Inkjetpapiere für Präsentationszwecke, Deckblätter, Geschäftsbriefe oder Graphiken. Photos lassen sich ebenfalls darauf ausdrucken, wobei die Qualität ordentlich ist, ohne jedoch an die von „echten“ Photopapieren heranzukommen. Einsteiger können gut damit üben, auch versierte Anwender nutzen sie für Probeausdrucke. Die Photopapiere dagegen bringen scharfe und brillante Abzüge, die so gut sind wie „echte“ Photopapiere. Sie liefern realistische Bilder mit intensiv leuchtenden Farben und klaren Farbübergängen. Sie wellen sich nicht und haben meistens eine UV-Schutzschicht. Photopapiere in Profiqualität schließlich bieten die höchste Qualitätsstufe für den perfekten Photodruck. Die Bilder unterscheiden sich weder optisch noch haptisch von den besten Papierabzügen aus dem Fachlabor. Photopapiere für Inkjetdrucker sind High-Tech- oder High-Chem-Materialien. Das Flächengewicht bietet ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Das Flächengewicht wird in Gramm per Quadratmeter angeben und reicht von 80 g/qm bis zu 290 g/qm, Fine-Arts-Papiere mit Textilstruktur bringen es sogar auf über 350 g/qm. Inkjetpapiere für einfache Photoqualität haben eine Grammage von etwa 80 bis 120 g/qm, Photopapiere der mittleren Qualität von etwa 130 bis 230 g/qm und Photopapiere der höchsten Qualitätsstufe von etwa 235 bis 290 g/qm. Das Flächengewicht hängt von Materialaufbau und der Beschichtung ab. Bei gleicher Oberflächenart gilt tendenziell, daß je schwerer das Papier, desto besser die Qualität: Die räumliche Tiefe und die Brillanz beispielsweise nehmen mit dem Gewicht zu, was den visuellen Schärfeeindruck erhöht. Die meisten Photopapiere sind in drei Oberflächen erhältlich: matt, seidenmatt und hochglänzend. Für welche Oberfläche man sich entscheidet, hängt vom eigenen Geschmack und dem Einsatzzweck des Photos ab. Auch hier gilt grundsätzlich bei gleicher Papierstärke: Hochglanzflächen zeigen eine ausgeprägtere räumliche Tiefe und Brillanz als matte oder seidenmatte (halbmatte) Oberflächen, was den visuellen Schärfeeindruck erhöht. Die Bildqualität im Photodruck hängt von verschiedenen Faktoren ab. Als Ausgangsmaterial sollte die Bilddatei eine dem Ausgabeformat entsprechende Auflösung haben. Als Faustregel für das Druckformat gilt die Anzahl der Pixel geteilt durch 100. Von einer 2.400 x 1.800 Pixel großen Aufnahme (4,3 Megapixel) läßt sich ein 18 x 24 cm Papierbild in guter Qualität drucken. Schwere Photopapiere mit Hochglanzoberfläche, die bis 2.880 dpi auflösen, lassen auch kleinste Details brillant erstrahlen. Für eine genaue Farbabstimmung der Bilddatei ist es sinnvoll, Scanner, Monitor und Drucker zu kalibrieren. Mit speziellen Sets lassen sich alle Geräte farblich aufeinander abstimmen. Derzeit beherrschen zwei konkurrierende Tintenstrahltechniken den Markt, die sogenannte „Bubble Jet Technologie“ und die „Piezo-Technologie“. Welches das bessere Verfahren ist, darüber läßt sich trefflich streiten. Beide Verfahren haben ihre Vorteile und werden ständig verbessert. Allerdings ist es wichtig zu wissen, daß nicht jedes Papier mit jeder Art von Drucker und Tinte harmoniert. Die Kompatibilität wird auf der Papierverpackung angegeben und daran kann man sich weitgehend orientieren. Wer Papier, Drucker und Tinte aus einem Haus verwendet, ist immer auf der sicheren Seite. Wer jedoch mit Tinten von Fremdherstellern experimentiert, ist gut beraten, die Kompatibilität der drei Komponenten vor dem Kauf größerer Papiermengen durch einen Testdurchlauf zu prüfen. Die Haltbarkeit von selbstgedruckten Photos war noch vor einigen Jahren ein großes Problem. Technologische Fortschritte bei Druckern, Tinten und Papieren haben zu beruhigenden Ergebnissen bei den beschleunigten Haltbarkeitstests geführt. Je nach Papiersorte und Tinte geben die meisten Hersteller eine Lichtbeständigkeit von 15 bis 25 Jahren an. Wer seine Bilder nicht im Photoalbum, sondern an der Wand präsentieren will, sollte sich bei der Rahmung für ein UV-Schutzglas entscheiden und die Photos nicht der direkten Sonneneinstrahlung aussetzen. Die unbedruckten Photopapiere sollten kühl und trocken gelagert werden.

Bildformate
Bei der Digitalfotografie ist das Thema Bildformat komplizierter als bei der klassischen Analogfotografie. Das kommt durch die unterschiedliche Größe der in den Kameras verwendeten CCD-Bildsensoren und deren Seitenverhältnis von langer zu kurzer Seitenkante. War dieses Seitenverhältnis bei der Kleinbildfotografie bisher ganz klar 2:3 (24x36mm), so sind bei der Digitalfotografie davon Abweichungen an der Tagesordnung. Das hat mit der Ausnutzung und Konstruktion der für die CCD Produktion benutzen Wafer zu tun. Das Ergebnis sind höchst unterschiedliche Print Formate. Beispiel das Format 11x17. Die variable Kantenlänge im digitalen 11er-Format liegt zwischen 11,4 und 20,3 cm je nach Originaldatei (in der Kamera verwendete CCD Größe). Bei Kamerabildern im 3:4 Seitenverhältnis erhält man Bilder in der Größe von 11,4 x15,2 cm. Papierhöhe 11,4 cm

Bildkompression
Platzsparendes Speichern von Bilddaten durch Reduzierung der Datenmenge; führt zu verminderter Qualität. (Datenkomprimierung)

Bildpunkt
Pixel

Bildstabilisator
(Bildstabilisator in der Kamera) Ein elektromechanisches System beugt Verwackelungsunschärfen vor und ist besonders bei großen Brennweiten hilfreich. Gyro-Sensoren in der Kamera registrieren dabei unruhige Kameraführung. Über Ultraschall wird der Bildsensor dann so bewegt, dass die Effekte der Kameraverwacklungen kompensiert werden. Da sich der Bildstabilisator im Kameragehäuse befindet, ist es egal, welches Objektiv angschlossen wird. (Quelle: Olympus)

Bildstabilisatoren
Bewegungsstabilisatoren dienen dazu, Verwacklungen durch Handunruhe bei großen Brennweiten und langen Verschlußzeiten zu verhindern. Es gibt zwei technische Entwicklungen zur Bildstabilisierung: Optischer/optoelektronischer Bildstabilisator. Kameras mit optischem beziehungsweise optoelektronischem Bildstabilisator messen leichte Kamerabewegungen und wirken dieser mit einem parallel beweglichen Linsensystem im Objektiv entgegen. Die Korrektur erfolgt auf einer Ebene, gleichzeitig für horizontale und vertikale Auslenkungen (x- und y-Achsen) und den daraus resultierenden Kombinationen. Das mobile, parallel bewegliche Linsenelement wird von zwei VCM-Motoren angetrieben. Was diese zu korrigieren haben, ermitteln zwei rechtwinklig zueinander stehende Gyro-Sensoren. Das sind sehr schnell drehende kleine Elektromotoren, die frei aufgehängt wie Kreisel für die horizontale/vertikale-Achse wirken und entsprechende Signale (Winkelgeschwindigkeit) an die Regelelektronik liefern. Die Korrekturvorgänge erfolgen sehr sensibel in Intervallen von einer Millisekunde, das heißt 1.000mal pro Sekunde! Eine elektronische Gegenkopplung vom mobilen Objektivelement zur Regelelektronik sorgt dafür, daß die Korrektur richtig eingehalten wird und verhindert somit ein Überschwingen (Dämpfung). Das Grundprinzip der auf dem Markt zu findenden optoelektronischer Bildstabilisatoren ist gleich, Unterscheidungen gibt es in der Namensgebung wie beispielsweise IS (Image Stabilizer) oder VR (Vibrations Control). Das sogenannte Panning, - die Kamera wird zum Verfolgen eines bewegten Objektes mitgezogen - könnte zum Problem werden, wenn die Sensorelektronik diesen Vorgang als Verwackeln interpretiert. Implementierte Verwackelungsmuster mit speziellen Algorithmen in der Regelelektronik verhindern dies. Die Kamera merkt, was gewollt ist und was nicht. Wird horizontal geschwenkt, korrigiert das System nur in vertikaler Richtung oder umgekehrt. Elektromechanische Bildstabilisierung. Im Gegensatz zur optischen Bildstabilisierung werden beim Anti-Shake-System nicht die Objektivlelemente zum Ausgleich der Verwacklung bewegt, sondern der CCD-Sensor selbst. Die Bewegung der Kamera wird über zwei Gyroskop-Sensoren ermittelt. Dabei muß nicht nur der Winkel der Bewegung, sondern auch die Geschwindigkeit mit der die Bewegung erfolgt, ermittelt werden. Das Signal der Winkel-Sensoren wird an einen Mikroprozessor weitergegeben. Dieser erhält zusätzlich Informationen über die Position des CCD-Trägers von einem Positionssensor. Diese Daten werden an den eigentlichen Anti-Shake Prozessor weitergegeben, der die exakte Bewegung berechnet, die nötig ist, um die Bewegung der Kamera auszugleichen. Bei Kameras mit Anti-Shake-System kann die Belichtungszeit bis zu 8-mal länger sein (drei Zeitstufen) als bei einer Aufnahme ohne Anti-Shake. Die Photographenregel Belichtungszeit = 1 geteilt durch Brennweite in mm, z. B. 200 mm Brennweite (Teleobjektiv) = 200stel Sekunde Belichtungszeit gilt demnach beim Anti-Shake-System nicht mehr. Eine 60stel Sekunde wird angegeben. Aber auch in Dämmerungssituationen kann man jetzt eine längere Belichtungszeit wählen oder auch auf das Blitzlicht verzichten, um die Abend-, bzw. Nachtstimmung nicht zu stören. An einer Anti-Shake-fähigen Kamera sind prinzipiell alle vorhandenen Wechselobjektive zur Bildstabilisierung kompatibel, es muß also nicht die gesamte Objektivpalette ausgetauscht werden.

Bildübertragung
Durch Digitalisierung können Bilder auf Datenträger oder in Datennetze übertragen und beliebig oft kopiert werden.

Bildwandler
siehe auch CCD Chip

Bildwiederholrate
Frequenz, mit der eine Kathodenstrahlröhre das Bild immer wieder neu aufbaut. Der ständig notwendige Neuaufbau ist durch die nur kurze Leuchtzeit des aktivierten Phosphors bedingt. Je höher die Bildwiederholrate, desto stabiler, flimmerfreier erscheint das Bild. Standard für Digital Imaging-Anwendungen sind Wiederholraten von mindestens 72 Hz, was etwa die Grenze darstellt, bei der die menschliche Wahrnehmung kein Flimmern mehr erkennt. (Imaging)

Bilevel-Bilder
Bilder, die nur schwarze und weiße Pixel enthalten. Diese werden auch als Strichbilder oder Bitmaps bezeichnet.

Binärzahlensystem
Ein in Computern verwendetes Zählsystem, das nur aus Einsen und Nullen besteht. Auf ihm basieren Computer und Digital Imaging.

Bit
(engl. Abk. Binary Unit) Die kleinste Informationseinheit in einem Computer, entweder 1 oder 0. Mit dieser Binärziffer können nur zwei Zustände angegeben werden: Ein oder Aus (Strom fließt oder fließt nicht). Bits sind die digitalen Grundbausteine.

Bit-Tiefe
Die Anzahl der verwendeten Bits zur Wiedergabe jedes einzelnen Pixels in einem Bild. Sie bestimmt den Farb- bzw. Tonwertumfang, z.B. bei einem Monitor das Maß für seine Fähigkeit, verschiedene Farben gleichzeitig darzustellen. Ein Schwarzweiß-Monitor hat eine Bit-Tiefe von 1, ein Monitor mit einer Bit-Tiefe von 4 Bit kann 16 verschiedene Farbstufen darstellen.

Bitmap
(engl.) Der Computer weist jedem Pixel einen Wert zu und zwar zwischen einem Datenbit (Schwarz oder Weiß) und bis zu 24 Bit pro Pixel für Farbbilder.

Bitmap-Grafik
Grafik-Datei, die sich mosaikartig aus einzelnen Pixeln zusammensetzt.

Block Distortion
Farb- und Helligkeitsfehler, die unter Umständen zwischen den Blöcken entstehen, wenn Farbbilder im JPEG-Format komprimiert werden. (Datenkomprimierung)

Block Distortion
Farb- und Helligkeitsfehler, die unter Umständen zwischen den Blöcken entstehen, wenn Farbbilder im JPEG-Format komprimiert werden. (Datenkomprimierung)

Blooming
Wenn auf ein Pixel eine Überdosis Licht fällt, wird dieses überladen und erzeugt maximale elektrische Spannung. Diese wird "nur" als Weiß interpretiert. Auf dem Bild entsteht so eine Fläche ohne Zeichnung. Diese Überladung überträgt sich auf benachbarte Pixel, so dass auch diese ebenfalls überfüllt werden.

Blooming-Effekt
Wird ein CCD-Element über seine maximale Kapazität hinaus geladen, läuft die Ladung in die benachbarten Elemente über. Dieser "Blooming-Effekt" kann sich nachteilig auf alle Aspekte der Bildqualität auswirken. Heute tragen "vergütete" CCDs zur Verringerung dieses Phänomens bei. Hierzu wird für jedes Element ein "Gate" vorgesehen, das wie ein Überlauf funktioniert und die überschüssige Ladung aufnimmt.

Blu-Ray-Disk
Die Blu-Ray-Disk (BF) ist 1,2 Millimeter dick und hat die selbe Grösse wie eine CD oder DVD. Sie wird anstelle eines roten Laserstrahls (CD - 800 Mikrometer) mit einem blauen Laserstrahl beschrieben (123 Mikrometer). Der Standard wurde eingeführt von den neun Unternehmen: NEC, Hitachi, LG Electronics, Matushita, Pioneer, Philips, Samsung, Sharp, Sony und Thomson. Die Kapazität beträgt 54 GB (einseitig) ca. 12 x DVD. Datenübertragungsrate 35 MBit/s.

Bluetooth
Funkverbindung zwischen EDV Geräten auf kurze Distanz (bis zu zehn Metern). Ein Sichtkontakt wie bei Infrarot ist dabei nicht notwendig, die Übertragungsgeschwindigkeit erreicht bis zu 720 Kilobit pro Sekunde.

BMP
(Abk. Bitmap) Dateiformat für manche Bildverarbeitungsprogramme aus der Windows-Welt...

bps
(engl. Abk. Bits per second) Maßeinheit für die Datenübertragungsrate (auch mit Baud bezeichnet). Sie gibt die Anzahl der übertragenen Bits pro Sekunde an. Je höher die Baud-Rate, desto schneller die Datenübertragung.

Brennlöcher
(engl. Pits) Sie werden mit dem "schreibenden" Laser in einen CD-Rohling gebrannt und tragen die digitale Information 1 oder 0 / Ein oder Aus.

Brennweite
Die Brennweite „f“ von Objektiven wird grundsätzlich in Millimetern beschrieben und gibt den Abstand vom optischen Linsenmittelpunkt zur Film- beziehungsweise Chip-Ebene an, wobei es sich bei mehrlinsigen Objektiven etwas komplexer verhält. Der Einsatz verschiedener Brennweiten ist neben der Blende und Verschlußzeit wohl als wichtigstes Gestaltungswerkzeug in der Photographie anzusehen. Durch die entsprechende Brennweitenwahl können Objekte herangeholt oder weggedrückt, Perspektiven überbetont oder beispielsweise Räume verdichtet werden.

BrightCapture Technologie
Eine Technologie, die für bessere Aufnahmen bei ungünstigen Lichtverhältnissen entwickelt wurde. Dies wird auf zwei Wegen erreicht: a) Durch die Verwendung sämtlicher vom Bildsensor zur Verfügung gestellter Informationen wird die Darstellung auf dem LCD bis zu viermal heller als auf konventionellen Displays, was die Motivauswahl bei wenig Umgebungslicht erleichtert. b) In bestimmten Aufnahmemodi wird die Empfindlichkeit heraufgesetzt (und die Auflösung manchmal verringert), wodurch selbst ohne Einsatz des Blitzes gut belichtete Aufnahmen mit korrekter Farbwiedergabe, hohem Kontrast und Schärfe entstehen. Aufnahmeprogramme, die von der BrightCapture Technologie profitieren, sind beispielsweise Kerzenlicht, Nachtaufnahme und Vorhandenes Licht. (Quelle: Olympus)

Browser
(engl.) Computer Programm, das speziell im Internet zur Anzeige von Informationen dient.

Bubble Jet Technologie
Eine Drucktechnologie für Computer-Drucker. Hierbei wird aus feinen Nadeln erhitzte farbige Tinte aufs Papier gesprüht. Die Tintentröpfchen (engl. bubbles, daher die Bezeichnung) platzen im Augenblick des Auftreffens auseinander und versprühen sich aufs Papier.

Bug
(engl. Wanze, Insekt, Käfer) Synonym für Fehler oder Fehlerquelle in Software und Betriebssystemen.

Bus
(engl.) Verbindungsträger (Sammelschiene) für Computer-Daten, für den Transport von Dateneinheiten verantwortlich.

Byte
(engl.) Eine Einheit, die 8 Datenbits zusammenfaßt. Dies ist die Standard-Maßeinheit für die Größe von Dateien. Ein Zeichen in unserem Alphabet oder eine Ziffer kann durch 1 Byte dargestellt werden. Ein Byte kann 256 Zahlen, Zeichen oder Farbwerte darstellen (alle denkbaren Kombinationen aus 8 Zeichen betragen 2 hoch 8 = 256).


 
Die wichtigsten Fachbegriffe zu Digital Imaging, das heißt zum Erfassen, Speichern, Archivieren, Bearbeiten, Präsentieren, Versenden und Ausgeben werden hier erklärt.

Einen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt dieses Glossar nicht, gerne nehmen wir Berichtigungen und Ergänzungen entgegen: info-at-image-scene.de

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