image-scene -   Fachbegriffe im Digital Imaging -
  
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C

C-Print
Bezeichnung für farbige Fotopapiere (auf papier- oder polyäthylen-Schichtträger)

Cache
(engl.) Ein Teil des RAM-Speichers oder des Festplattenspeichers, der verwendet wird, um häufig benötigte Daten im schnelleren Zugriff zu halten. Beschleunigt insbesondere wiederholte Lesezugriffeauf eine Datei. (RAM)

CAD
(engl. Abk. Computer Aided Design) Computergestütztes Entwerfen, Zeichnen, Konstruieren und Planen mit speziell dafür geschriebener Software.

CCD
(engl. Abk. Charged Coupled Devices) Ladungsgekoppelte Halbleiterelemente. CCD sind eine Anordnung winziger lichtempfindlicher Elemente, wobei jedes Element die Menge des auftreffenden Lichts erfaßt und sie als eine elektrische Ladung speichert. CCD werden in Form von Chips oder Zeilensensoren in digitalen Kameras, Scannern etc. als Aufnahmeeinheit eingesetzt. Es gibt verschiedene Layouts von CCD-Elementen. Die bekannteste Art sind die linearen CCD - eine einzelne Reihe von CCD-Elementen, die in vielen Flachbett- und Diascannern eingesetzt wird. Lineare CCD erfassen jeweils eine komplette Zeile und nicht nur einzelne Punkte. Die Elemente der Flächen-CCD dagegen sind in Form einer Matrix (zweidimensionale Anordnung der CCD-Elemente) angeordnet.

CCD Element
Erfaßt und speichert Licht und setzt es in elektrische Ladung um.

CCD Grundlagen
Digitalkameras erfassen das Motiv mittels eines CCD-Chip auf Siliziumbasis, der aus einer Vielzahl winziger Photozellen besteht, die man sich als kleine „Einzelkameras“ vorstellen kann. Jede dieser „Einzelkameras“ erfaßt jeweils ein Motivdetail und setzt es in einen Spannungswert um. Je höher der Wert, umso höher der Bildpunkt später auf dem Monitor. Und je mehr solcher Werte für ein Motiv erfaßt werden, umso höher ist die Bildauflösung. Die Auflösung hat unmittelbaren Einfluß auf Bildgröße, Qualität sowie auf die spätere Ausgabe der Photos. Die Angabe der Auflösung einer Digitalkamera ist absolut und bezieht sich entweder auf die auf dem CCD-, Super CCD- oder CMOS-Sensor vorhandenen Bildpixel (Pixel in der Höhe mal Pixel in der Breite) oder auf die im Bild vorhandenen Pixel, deren Anzahl meist etwas geringer ist. Fällt die Auflösung der Bilder höher aus als die Auflösung des Sensors, so war ein Prozeß namens Interpolation im Spiel: Hier wird durch Rechenoperationen die Anzahl der Pixel nachträglich erhöht. Dies geschieht durch Mittelwertbildung. Die Software analysiert die vorhandenen Bildpunkte und setzt dazwischen neue ein, von denen sie „glaubt“ daß sie in Helligkeit und Farbe passen. Etliche Digitalkameras haben diese Option integriert, man kann jedoch das Bild auch nachträglich mit Hilfe eines Bildbearbeitungsprogrammes interpolieren. Ein CCD-Sensor mißt keinen Farb-, sondern nur einen Helligkeitswert. Um dem CCD-Chip Farbfähigkeit zu verleihen, greifen die Hersteller von Digitalkameras zu einem Trick: Auf jeder einzelnen Lichtzelle ist ein Farbfilter der drei Grundfarben RGB aufgebracht, der entweder rotes, blaues oder grünes Licht durchläßt. Jedes Pixel auf dem CCD-Chip kann dementsprechend nur jeweils eine Farbe erfassen, da die lichtempfindlichen Zellen immer nur einen einzigen Farbfilter besitzen. Für ein Farbphoto würde das aber nicht ausreichen. Um die beiden fehlenden Farbwerte für einen Bildpunkt zu erhalten, muß die Elektronik der Kamera die Werte der umliegenden Pixel zu Rate ziehen und über die „Farbinterpolation“ eine Hochrechnung vornehmen. Qualitätsrelevanter Faktor für Digitalkameras ist auch die Farbauflösung, denn schließlich ist ein Bildpunkt nicht nur ein Punkt an einer bestimmten Stelle des digitalen Bildes, sondern er besitzt auch eine ganz bestimmte Farbe, die mit dem Originalfarbton übereinstimmen sollte, und zwar aus einer Palette von 16,8 Millionen Möglichkeiten. Ein kurzer mathematischer Ausflug ist von Nöten, möchte man die Art und Weise, mit der die Farbigkeit eines Pixels gespeichert wird, verstehen. Jeder Farbpunkt des digitalen Bildes kann durch Angabe seines Rot-, Grün- und Blauwertes farblich definiert werden. Pro Grundfarbe steht jeweils ein Byte Speicherplatz zur Verfügung. Ein Byte wiederum entspricht 8 Bit und ein Bit kann entweder 0 oder 1 sein. Mit dieser Speichermenge lassen sich exakt 256 unterschiedliche Schattierungen definieren. Da sich ein Bildpunkt - wie beschrieben - aus drei Grundwerten zusammensetzt, ergeben sich 256 x 256 x 256 = 16.777.216 beziehungsweise rund 16,8 Farbmöglichkeiten. Digitalkameras verfügen über eine Farbtiefe von 3 x 8 Bit beziehungsweise 24 Bit. Manch einer wird sich nun die Frage stellen, warum es Digitalkameras auf dem Markt gibt, die Farbtiefen von 30, 36 oder gar 48 Bits aufweisen, wenn Monitore, Bildbearbeitungssoftware und Photodrucker mit einer Palette von 24 Bit beziehungsweise 16,8 Millionen Farben arbeiten. Der Grund hierfür ist, daß die Kamera umso besser feine Abstufungen in den Tiefen und Lichtern unterscheiden kann, je höher die Farbtiefe ist.

CCD Sensor
Besteht aus einer Vielzahl von CCD-Elementen, die dicht nebeneinander auf einem Silizium-Trägerelement angeordnet sind. Je größer die Anzahl der CCD-Elemente, desto höher dieerzielbare Auflösung. Damit der Chip auch Farben erkennt, werden verschiedene elektronische Filterverfahren angewendet. Die einzelnen Elemente können auch mit Farbfiltern bedampft werden oder ein Prisma zerlegt das einfallende Licht in seine Grundfarben und lenkt diese auf die entsprechenden Elemente.

CD
(engl. Abk. Compact Disc) Kleine, runde speziell beschichtete Plastikscheibe zur digitalen Datenspeicherung. Zum Lesen der Daten wird ein Laserstrahl eingesetzt.

CD Writer
(engl.) Gerät zum Beschreiben von CDs. Digitale Daten werden mittels eines Laserstrahls auf die CD geschrieben, dabei werden mikroskopisch feine Löcher (sogen. "Pits") in die CD gebrannt, die die Information 0/1 digital speichern.

CD-DA
Abkürzung für Compact Disc - Digital Audio als "digitales Musik Format" spezifiziert. Das Aufzeichnungsformat ist durch das Red Book festgeschrieben. Die CD-DA wird in einer Sitzung (Single-Session), von einem Master-Band, erstellt.

CD-I
(engl. Abk. Compact Disc Interaktiv) Ein CD-Format, das Audio- und Videosequenzen sowie Daten speichern kann. Zum Abspielen bzw. Anwenden ist ein CD-I-Player erforderlich. Die Benutzer können auf Bedienerhinweise interaktiv reagieren.

CD-ROM
(engl. Abk. Compact Disc Read Only Memory) Digital speichernde optische Speicherplatte auf laseroptischer Basis. Massenspeichermedium-Familie, zu der auch die Photo CD gehört. Im Sprachgebrauch ist der Begriff (einengend) für die Multimedia-CD mit Ton, Bewegtbildern, Text, Graphik und Bildern oder einem Teil dieser Bestandteile eingeführt.

CD-ROM XA
(engl. Abk. Compact Disc Read Only Memory Extended Architecture) Erweiterung der CD-ROM-Technologie, um Photo CDs in mehreren Schritten beschreiben und wieder lesen zu können. CD-ROM XA wurde entwickelt um eine Brücke zwischen dem Consumer Markt (CD-I) und der Computerwelt (CD-ROM) herzustellen. Nötig ist hierfür ein CD-ROM XA Multisession-Laufwerk.

CDR
(engl. Abk. Compact Disc Recordable) Sammelbegriff für CDs, die beschreibbar sind.

Chip
Allgemeine Bezeichnung für integrierte Schaltungen, deren Bauelemente (zum Beispiel Transistoren, Dioden, Widerstände) auf Plättchen des Halbleiterelementes Silizium aufgebracht sind.

Chrominanz
Farbsignal ( im Gegensatz dazu Luminanz: Lichtsignal)

CIE
(auch CIE-Norm, CIE-Farbraum) (franz. Abk. Commission Internationale díEclairage) Die Druckindustrie hat sich vor mehr als 60 Jahren auf ein geräteunabhängiges Farbsystem geeinigt, das dem Sehempfinden von mehr als 90% aller Menschen entspricht. Ein internationales Fachgremium hat 1931 nach umfangreichen Versuchen mit Testpersonen einen sogenannten "farbmetrischen 2 Grad-Normalbetrachter" festgelegt, der 1976 nochmals verbessert wurde und heute als CIE L.a.b. von den meisten Farbmanagement-Systemen als Referenzfarbsystem verwendet wird. Von diesem Farbraummodell existieren heute noch die Spielarten CIEXYZ, CIELUV, CIELAB.

CIELAB-System
Wird derzeit bei den meisten Farbmeßgeräten zur Bestimmung von Farbunterschieden eingesetzt. CIE-Lab bzw CIE-XYZ Geräteunabhängiger Farbraum, der nach Massenuntersuchungen des Wahrnehmungsvermögens des menschlichen Auges defi niert worden ist, enthält alle Farben, die der Mensch sehen kann und wird als Standard-Farbraum für Colormanagement verwendet. Vorteile: die Farben sind exakt defi niert und es gibt keine sichtbaren Farben, die nicht enthalten sind. (französische Normungsbehörde CIE von 1931)

CLUT
(engl. Abk. Color Look-Up Table - Farbtabelle) Ein Farbindexierungssystem, das von manchen Computern verwendet wird, um Farben anzusprechen, wenn ihre Systeme nicht über eine ausreichende Bit-Tiefe verfügen, um alle Farbstufen wiederzugeben.

CMM
(engl. Abk. für Color-Matching-Method von Color 2.0) CMM ermöglicht auf Apple basierenden Computer-Publishing-Systemen eine durchgängig konsistente Farbbildverarbeitung.

CMOS
(engl. Abk. Complementary Metal Oxid Semiconductor) Stromsparender Bildaufzeichnungssensor.

CMOS (Canon)
Die CMOS-Technologie von Canon stellt einen der zentralen Wettbewerbsvorteile des Unternehmens dar, denn mit einer Rauschunterdrückungsschaltung an jedem Pixel werden praktisch rauschfreie Bilder geliefert. Im Vergleich zur CCD-Technologie trägt der niedrigere Energieverbrauch der CMOS-Sensoren von Canon außerdem zu einer längeren Akkulebensdauer bei. Die Signalumwandlung in den Canon-CMOS-Sensoren erfolgt durch einzelne Verstärker an jedem Pixel. Unnötige Ladungsübertragungen werden vermieden, was den Prozess der Signalübertragung an den Bildprozessor erheblich verkürzt. Das Bildrauschen wird reduziert, ebenso werden der Energieverbrauch und schnellere Bildfrequenzen ermöglicht.

CMS
(engl. Abk. Color Management System)

CMY
(engl. Abk.) Die Grundfarben der Farbauszüge in der Photographie sind CMY (Cyan, Magenta, Yellow).

CMYK
(engl. Abk. Cyan (Türkisblau), Magenta (Purpurrot), Yellow (Gelb), Key) Farbmodell, bestehend aus 4 subtraktiven Grundfarben oder Prozeßfarben für den farbigen Druck auf Papier. ("Key" steht dabei für Black/ Schwarz - in Druckerkreisen auch "Tiefe" genannt. Der Begriff "Key" anstelle von "Black" wurde eingeführt, um Mißverständnissen vorzubeugen, da das "B" im Englischen für "Blue" steht). Durch Kombination von Punktrastern dieser vier Farben übereinander in unterschiedlichen Dichten läßt sich eine breite Farbpalette realisieren. Diese vier Druckfarben sind in Europa genormt, daher begegnet uns auch der Begriff Euroskala für dieses Farbsystem, eine weitere gebräuchliche Abkürzung ist "4c". Bei der Druckvorbereitung muß also ein Farbbild vom computerinternen RGB-Farbsystem in das CMYK-Farbsystem umgerechnet werden, um Druckplatten für diese vier Prozeßfarben zu erhalten, dieser Vorgang ist die CMYK-Separation. Hochwertige Farbdrucksysteme für die PC-Umgebung (Farblaser- und Tintenstrahldrucker) arbeiten ebenfalls mit diesem Farbmodell.

CMYK-Separation
Trennung der Bilder in die Farbauszüge in der Druckvorstufe. Werden alle (gerasterten) Teilbilder in ihrer Farbe passergenau wieder übereinandergedruckt, entsteht das farbige Bild.

Color-Management-System
Ein solches System soll für einheitliche Farben über Ein- und Ausgabegeräte hinweg sorgen, damit das gedruckte Endergebnis so gut wie möglich der Vorlage entspricht. Für Scanner, Monitor und Farbdrucker werden Profile angelegt, die dann zusammen mit den Bilddaten zum nächsten Bearbeitungsschritt an das folgende Gerät weitergegeben werden. Die Eigenschaften ("Profile") von Geräten werden normalerweise mittels standardisierter IT8-Farbvorlagen festgelegt.

CompactFlash 3.0-Spezifikation
Die CompactFlash-Association hatte bereits zur photokina 2004 eine neue Ausbaustufe des CompactFlash-Standards angekündigt, das der Wechselspeicherkarte zu mehr Tempo verhelfen soll. Auf der Homepage www.compactflash.org ist nachzulesen, daß die Datentransferrate von CF-3.0-komformen Karten auf 66 MByte pro Sekunde steigen soll. Möglich gemacht wird das hohe Tempo vor allem durch die Einführung der beiden Transfermodi Ultra DMA 33 und Ultra DMA 66. DMA ist die Abkürzung für Direct Memory Access und bedeutet, daß zum Beispiel die Kamera oder ein Computer direkt auf den Speicher der Karte zugreifen kann, ohne daß dessen zentraler Mikroprozessor (CPU) zum Einsatz kommen muß. Zum höheren Tempo tragen zudem schnellere PCMCIA-ATA- und I/O-Modi bei, durch die die Datentransferrate auf über 25 MByte pro Sekunde erhöht werden kann. Neu ist bei der CompactFlash 3.0 Spezifikation zudem, daß die CopmactFlash-Association ausdrücklich die Unterstützung des FAT32-Dateisystems empfiehlt, so daß Karten mit einer Speicherkapazität von über 2 GByte mit der vollen Kapazität genutzt werden können

CompactFlash Card
(engl.) Speicherkarte mit Flash Memory Technik. Kann mittels Adapter auch in PC-Card-Laufwerken gelesen werden

Composing
(Elektronisches) Zusammenfügen von Bildern zu einer neuen Bildkomposition.

Computer-to-Plate
(engl.) Bezeichnung für das direkte Übernehmen von Druckdaten aus dem Computer auf die Druckplatte unter Wegfall der Filmbelichtung und Montage.

Continuous Tone
(engl.) Gleichmäßiger Tonverlauf. Sind für die digitale Bildverarbeitung aus der Bildquelle (Digitalkamera oder Scanner) genügend Daten vorhanden, oder durch Interpolation errechnet, so können Helligkeits- oder Farbverläufe gleichmäßig abgestuft, d.h. ohne sichtbare Treppen dargestellt werden. 8-Bit Monitore zeigen dabei 256 Farbstufen oder Graustufen an, 24-Bit Monitore zeigen über 16 Millionen Farbstufen.

Copyright-Datei
Spezielles Unterverzeichnis auf der Photo CD zur Speicherung und Verknüpfung von Zusatzinformationen zu einem bestimmten Bild. Speichert man z.B. eine frei definierbare Archivnummer beim Photo CD-Transfer mit ab, kann das Bild später mit einer Datenbanksoftware verbunden und so mit Suchbegriffen aufgefunden werden. Eignet sich auch zum Eintragen umfangreicher Texte, z.B. Bildlegenden. Von dort können sie einfach in die Zwischenablage im PC kopiert werden.

CPU
(engl. Abk. Central Processing Unit) Das Kernstück des Computers, das alle arithmetischen, logistischen und operativen Funktionen durchführt und steuert.

Cromalin
ein analoges Proofverfahren, mit dem sich das voraussichtliche Produktionsergebnis eines Bildes im Offsetdruck relativ kostengünstig simulieren läßt. Basis für das Cromalin sind Offsetfilme aus dem Belichter. Mit einem Laminatverfahren werden auf eine spezielle Trägersubstanz die Druckfarben Cyan, Magenta Gelb und Schwarz) nacheinander aufgebracht.

CRT
(engl. Abk. Cathode Ray Tube - Kathodenstrahlröhre) Die CRT erzeugt die Bilder beispielsweise in TV-Geräten, Computermonitoren oder Farbfilmrecordern.


 
Die wichtigsten Fachbegriffe zu Digital Imaging, das heißt zum Erfassen, Speichern, Archivieren, Bearbeiten, Präsentieren, Versenden und Ausgeben werden hier erklärt.

Einen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt dieses Glossar nicht, gerne nehmen wir Berichtigungen und Ergänzungen entgegen: info-at-image-scene.de

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