Die EOS 300D spielt für Canon eine Schlüsselrolle. Durch die signifikante Senkung des Preises gibt man - in einer Zeit rasant steigender Nachfrage - ganz bewusst dem Verbraucher hohe EOS Digitaltechnologie in die Hand.
Canon stellt die EOS 300D vor und setzt mit dieser digitalen Spiegelreflexkamera einen neuen und vor allem preiswerten Standard für engagierte Hobbyfotografen. Die digitale Spiegelreflexkamera für Wechselobjektive war bisher auf Grund des Preises noch den Berufsfotografen und sehr ambitionierten Amateuren vorbehalten. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1099 Euro für das Gehäuse und einem äußerst geringen Aufpreis von nur 100 Euro für das Set mit Objektiv läutet Canon eine neue Ära der Fotografie ein. .
"Wir rechnen bis Ende des Jahres mit 400 bis 500 Prozent Stückzahl-Wachstum im Bereich der digitalen Spiegelreflexkameras im Vergleich 2002" so Hiroshi Komatsuzaki, Leiter der Canon Consumer Imaging Canon Europe. "Die EOS 300D spielt dabei eine Schlüsselrolle. Durch die signifikante Senkung des Preises geben wir - in einer Zeit rasant steigender Nachfrage - ganz bewusst dem Verbraucher hohe EOS Digitaltechnologie in die Hand."
Die Vielfalt Entscheidend für die EOS 300D sind Objektivvielfalt und Sensorqualität. Anwender analoger EOS-Kameras, die einen Wechsel zum digitalen System in Erwägung ziehen, können sämtliche Objektive der EF-Serie nutzen, die sie möglicherweise bereits besitzen. Die Serie der derzeit aktuellen EF-Objektive von Canon umfasst mehr als 50 verschiedene aktuelle Modelle.
Erstmals werden in einer digitalen Spiegelreflexkamera bewährte Technologien integriert, die auch dem Privatanwender sehr preiswert erscheinen werden. Dies sind unter anderem ein 7-Punkt Autofokus, ca. 2,5 Bilder pro Sekunde Aufnahmegeschwindigkeit, 35 Messfelder für die Belichtungsmessung und ein DIGIC Bildprozessor. Ein 6,3 Megapixel CMOS-Sensor sorgt für eine Auflösung, die auch großformatige Ausdrucke möglich macht.
Canon sieht in der EOS 300D die wichtigste Neuvorstellung im Spiegelreflexbereich seit 1976, als die AE1 herausgebracht wurde. So wie die AE1 als Kamera-Revolution gefeiert wurde, bei der erstmalig weltweit ein Microcomputer eingesetzt wurde, so glaubt Canon wird die EOS 300D als die Kamera in die Geschichte eingehen, durch die der Wechsel von analogen Spiegelreflexkameras zu digitalen Systemen unwiderruflich vollzogen wurde.
Die EOS 10D bleibt als höherwertige, semiprofessionelle Spiegelreflexkamera weiterhin im Programm. Im Unterschied zu der Neuen wartet sie mit einem robusten Magnesiumgehäuse auf und verfügt über die sogenannten Custom Functions, mit denen auch Profifotografen spezielle Individualfunktionen programmieren können.
Objektiv EF-S 18-55 f/3,5-5,6: Ergänzung zur Kamera Das Objektiv EF-S 18-55mm f/3,5-5,6, das speziell für den Einsatz mit ausschließlich der neuen Kamera gebaut wurde, wird es nur in Kombination mit der EOS 300D geben. Canons Ziel ist es, dem Käufer der EOS 300D ein Objektiv an die Hand zu geben, das den beliebten und meist genutzten Brennweitenbereich der analogen Fotografie von 28 - 90 mm umfasst.
Da der im Vergleich zum analogen 35mm Film kleinere Sensor in der neuen Kamera eine Verlängerung der Brennweite um den Faktor 1,6 bewirkt, erachtete man die Entwicklung des EF-S als notwendig. Die18-55mm Brennweite des neuen Objektivs entspricht einer vollformatigen Brennweite von 29 - 88 mm.
Auf Grund des kleineren Sensors ist auch der Spiegel kleiner, so dass der Rand des Objektivs näher an den Sensor heran gerückt werden kann. "Short back focus" nennt sich dieses neue System, das auch durch das S in der Nomenklatur zum Ausdruck kommt. Dieses System führt zu einer bemerkenswert leichten und kompakten Bauweise, die trotz der 18mm Anfangsbrennweite preisgünstig gelöst werden konnte. Der Aufpreis von lediglich 100,- Euro* zum Gehäuse der neuen Kamera dürfte wohl kaum einen ernstzunehmenden "Kaufwiderstand" bieten, zumal vergleichbare Objektive gewöhnlich weitaus kostspieliger sind.
9.12.03 13:52
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